Bürgerdialog Flughafen Tempelhof

2007

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Online-Dialog zur Zukunft des Flughafen Tempelhof

Im Oktober 2008 soll der innerstädtische Flughafen Berlin-Tempelhof geschlossen werden. Durch eine öffentliche Diskussion im Internet sowie auf Veranstaltungen und in Fach-Workshops sollten kurz- und langfristige Ideen für eine neue Nutzung des Flughafens Tempelhof gewonnen werden. In verschiedenen Etappen konnten sich die Berliner Bürger an der Internet-Diskussion und somit an den Planungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beteiligen.

Erste Leitideen reichen von einem Geschäftsflughafen über eine Grünanlage bis zu einem Freizeitpark mit Randbebauung für Gewerbe und Wohnen. Aufbauend auf den Leitideen dieser 1. Online-Phase (23. Mai bis 17. Juli 2007) konnten in der 2. Online-Phase (6. Oktober bis zum 2. November 2007) Interessierte ihre Ideen zur Nachnutzung vertiefend diskutieren. Als Ergebnis der Diskussionen, und der fortlaufenden Bewertung der Ideen durch die Teilnehmer, entstand eine priorisierte Liste an Nachnutzungsideen in verschiedenen Kategorien.





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Die Technik dahinter:

Der Online-Dialog wurde im Auftrag der Berliner Senatorin für Stadtentwicklung gemeinsam von Binary Objects und dem Zebralog e.V. mit Hilfe unserer discourse-machine realisiert. Als besonderes Modul diente unser Kartenzoom zur interaktiven Darstellung des enormen Areals. Beiträge können in jeder Zoomstufe einfach per Klick beliebigen Koordinaten mit einem Symbol zugeordnet werden. Des Weiteren wurde speziell für dieses Projekt ein Los-basiertes Reservierungssystem für Bustouren über das Flughafengelände programmiert. Bürger konnten sich für eine von mehreren Bustouren anmelden und wurden dann per automatischem Losverfahren ausgewählt.


Was sagen die Teilnehmer?

„Wenn die Verwaltung und Politik den Dialog suchen, dann ist das erstmal zu begrüßen, da der Kommunikationsprozess für die öffentliche Meinung geöffnet wird. Es ist eine Gelegenheit Ideen und Argumente öffentlich zu äußern. Die Ideen werden geprüft und es gibt eine Rückmeldung durch die Senatsverwaltung zu den besten zehn Ideen.“ (Eine Moderatorin)
„Wichtig ist, das ganze Forum im Netz stehen zu lassen, damit, wer will, auch im Jahr 2008 die Beiträge in Ruhe lesen kann. Besser wäre es, bis 2010 nachlesen zu können, was realisiert wurde und wie die Argumentationskette weitergeführt wird.“ (Ein Diskursteilnehmer)

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